Geschäftsreisen

Energie aus Biomasse und Biogas in Kenia

AHK-Geschäftsreise

Beginn:22.09.2014
Ende:27.09.2014
Ort:Kenia
Technologie: Biogas, Feste Biomasse
Zielmarkt: Kenia
Zielregion: Ostafrika
Logo Exportinitiative Energie

Die AHK-Geschäftsreise, die im Rahmen der Exportinitiative Erneuerbare Energien des BMWi stattfindet, soll deutschen Unternehmen einen Einblick in das Marktpotenzial in Kenia verschaffen. Im Zentrum der Reise werden daher bilaterale und individuelle Gespräche mit potenziellen Endkunden aus verschiedenen Sub-Sektoren stehen. Diese schließen unter anderem Kaffeefarmen und –verarbeitung, Sisalfarmen, große Rinderfarmen, Zuckerindustrie, Obstverarbeitung, Fruchtsafthersteller oder Fleischverarbeitung mit ein.

Die Gespräche werden hauptsächlich im Rahmen von Besuchen bei den Kunden geführt. Das bedeutet, dass jede teilnehmende deutsche Firma neben Nairobi mindestens an einen weiteren Standort in Kenia reisen wird.

Zum Auftakt der Geschäftsreise wird eine Konferenz stattfinden, zu der neben den oben genannten privatwirtschaftlichen Akteuren, auch Vertreter von staatlichen und privaten Einrichtungen eingeladen werden (z.B. Energieministerium, Landwirtschaftsministerium, Energie-Regulierungskommission, Sugar Board, Coffee Board und Coffee Development Fund, Sisal Board). Zudem wird das Thema der Finanzierung von Biogasanlagen und Biomassekraftwerken eine prominente Rolle spielen: Equity-Funds, Kreditinstitute ebenso wie internationale Geber werden hierzu beitragen. Ebenso wird das Geschäftsmodell der Energiedienstleistung („ESCO“) diskutiert.

Zielgruppe sind deutsche Anlagenbauer, Systemlieferanten und Komponentenhersteller. Offen ist die Reise auch für Investoren und Energiedienstleister.

Geschäftsmöglichkeiten ergeben sich nicht nur aus den großen Mengen an Reststoffen in der Landwirtschaft und der lebensmittelverarbeitenden Industrie, sondern auch aus der relativ teuren und zugleich unzuverlässigen öffentlichen Stromversorgung. Nachdem in den vergangenen 10 Jahren primär im kleinbäuerlichen Bereich Biogasanlagen Einzug gehalten haben, wird nun zunehmend auch auf agroindustrieller Ebene in der Erzeugung von Energie aus Biomasse oder Biogas eine Alternative gesehen: Mehrere Biogas-Projekte in der Größenordnung von 1 – 5 MW sind gegenwärtig in der Entwicklung, wobei teils deutsche Unternehmen involviert sind. Kleinere Anlagen zwischen 70 – 150 kW sind zum Beispiel auf Blumenfarmen bereits im Betrieb. Deutsche Unternehmen wie agriKomp und AKUT sind bereits seit mehreren Jahren in Kenia tätig.

Ähnlich ist die Situation im Bereich der Nutzung von Biomasse: Hersteller von Zucker und Speiseölen gewinnen ihre Prozesswärme (und teils ihren Strom) aus der Verbrennung fester Reststoffe. Die kenianische Zuckerindustrie interessiert sich zunehmend für Kraft-Wärme-Kopplung auf Basis von Bagasse. Außerdem entwickelt ein globales Joint-Venture derzeit auf Basis von Mathenge Weed ein 12 MW Kraft-Wärme-Kopplungsprojekt (mit Vergasungstechnologie) im Westen von Kenia.

Bezüglich marktspezifischer Fragen sowie der Organisation vor Ort können Sie sich an folgende AHK wenden:

Delegation der Deutschen Wirtschaft in Kenia
Riverside Mews Building (German House)
Riverside Drive
Westlands, Nairobi
Kenia


Dr. Georgia Badelt
Email: andreas.kaiser@kenya-ahk.co.ke
Tel: +254 20 2140008

Ansprechpartner

Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH

Markus Schwaninger

T +49 30 338424-150
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Deutschland