Geschäftsreisen

Bioenergie, mit Fokus auf Biogas in Südafrika

AHK-Geschäftsreise

Beginn:09.05.2016
Ende:13.05.2016
Ort:Johannesburg, Südafrika
Technologie: Biogas, Feste Biomasse
Zielmarkt: Südafrika
Zielregion: Südliches Afrika
Logo Exportinitiative Energie

Die Teilnehmer der AHK-Geschäftsreise nach Südafrika / Johannesburg und Kapstadt haben in der Zeit vom 09. bis 13. Mai 2016 die Möglichkeit, sich über die Marktpotentiale für Bioenergie - mit Fokus auf Biogas - zu informieren und Geschäftskontakte zu knüpfen.

Am 09. Mai organisiert die AHK zunächst ein Vorabendbriefing für die Delegationsteilnehmer, das dem gegenseitigen Kennenlernen dient und auf den Zielmarkt vorbereitet. Auf der Fachkonferenz am 10. Mai präsentieren die deutschen Teilnehmer in Johannesburg ihr Unternehmen und ihre Produkte bzw. Dienstleistungen dem Fachpublikum, d.h. insbesondere Vertretern von Kommunen und Stadtwerken, sektorrelevante Unternehmen und Branchenvertreter, Projektentwickler, Ingenieurs- und Beratungsunternehmen sowie Organisationen und Institutionen des Energiesektors. An den darauffolgenden Tagen (11. bis 13. Mai) finden die individuellen Gespräche mit potenziellen Geschäftspartnern statt. Diese Gespräche werden bereits im Vorfeld individuell nach den Vorgaben der deutschen Teilnehmer von der AHK organisiert. Die Geschäftsreise findet im Rahmen der Exportinitiative Erneuerbare Energien statt und wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert.

Der vorwiegend auf fossilen Energieträgern beruhende südafrikanische Energiemarkt ist derzeit von Unterversorgung gekennzeichnet. Durch die Energieknappheit hat sich in Südafrika ein Markt für erneuerbare Energien (EE) entwickelt. Seit 2012 speisen die ersten EE-Großanlagen Strom in das südafrikanische Netz ein – vor allem Wind- und PV-Anlagen. Bis 2030 sollen 21% der Stromerzeugungskapazitäten aus erneuerbaren Energien stammen. Die positiven Erfahrungen mit Großanlagen führten bereits zu einer Akzeptanz der erneuerbaren Energien sowie zu einem steigenden Interesse an und Bau von dezentralen EE-Anwendungen.

EE-Großanlagen werden durch das Renewable Independent Power Producers Purchase Programme gefördert. Für Anlagen mit einer Kapazität von 1 bis 5MW existiert zusätzlich das Small-Scale IPP Programme. Industriebetriebe, die in die Eigenstromversorgung investieren, können außerdem durch steuerliche Vergünstigungen oder Investitionszuschüsse bzw. -kredite gefördert werden.

Der südafrikanische Zielmarkt im Bereich Bioenergie ist bislang wenig erschlossen und bietet deutschen Unternehmen entlang der gesamten Wertschöpfungskette Marktpotenziale. Deutschen Firmen nehmen bereits die führende Position als Lieferanten für Anlagentechnik und Maschinen ein. Der deutsche Wissensvorsprung im Bereich der erneuerbaren Energien ist den südafrikanischen Unternehmen bewusst. Daher ist die Ausgangslage für deutsche Firmen positiv, erfolgreich am wachsenden Markt für Bioenergie-Anwendungen zu partizipieren. 

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Factsheet.

Über die Geschäftsreise hinaus gibt es eine weitere Möglichkeit, sich mit den Potenzialen und Marktchancen im Zielmarkt vertraut zu machen:

Vom 17. bis zum 19. Mai 2016 findet in Kapstadt die Messe „Arican Utility Week – Clean Power Africa“ mit Fokus auf Erneuerbare Energien und Energieeffizienz statt. Die Exportinitiativen bieten im Rahmen des Auslandsmessesonderprogramms des BMWi deutschen Unternehmen die Möglichkeit, Mitaussteller auf einem Gemeinschaftsstand unter dem Motto „Made in Germany“ zu werden.


Bezüglich marktspezifischer Fragen sowie der Organisation vor Ort können Sie sich an folgende AHK wenden:

Deutsche Industrie- und Handelskammer für das südliche Afrika
Forest Town 2193
47 Oxford Road
Johannesburg
Südafrika


Herr Jens Hauser
Tel.: +27 21 422-5577
E-Mail: jhauser@germanchamber.co.za

Ansprechpartner

energiewaechter GmbH

Valeska Gottke

T +49 (0)30 - 797444-119
Schützenstraße 44
12165 Berlin
Germany