Informationsveranstaltungen

Off-Grid-Versorgung im Amazonastiefland für Projekte in Bergbau, Erdöl und Tourismus in Ecuador

Informationsveranstaltung

Beginn:06.10.2016
Ort:Frankfurt a. M., Deutschland
Technologie: Photovoltaik, Solarthermie, Windenergie
Zielmarkt: Ecuador
Zielregion: Lateinamerika, Südamerika
Logo Exportinitiative Energie

In Frankfurt findet am 06. Oktober 2016 eine Informationsveranstaltung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie zum Thema „Off-Grid-Versorgung im Amazonastiefland für Projekte in Bergbau, Erdöl und Tourismus in Ecuador“ im Rahmen der Exportinitiative Erneuerbare Energien statt. Die Veranstaltung ist, mit Ausnahme des Caterings, für die Teilnehmer kostenfrei. Die geladenen Referenten informieren u. a. über die Rahmenbedingungen sowie Chancen und Risiken eines geschäftlichen Engagements in dem lateinamerikanischen Land. Zudem berichtet die Deutsch-Ecuadorianische Industrie- und Handelskammer über die aktuelle wirtschaftliche und politische Lage im Zielmarkt und gibt Tipps zum Markteinstieg. Die Informationsveranstaltung richtet sich in erster Linie an Vertreter deutscher Unternehmen, die Produkte und Dienstleistungen im Bereich der dezentralen Energieversorgung (Photovoltaik, Solarthermie, Windenergie) und der Energieeffizienz im industriellen Sektor anbieten und sich über die dortigen Marktpotenziale informieren möchten.

Die ecuadorianische Wirtschaft wuchs in den letzten Jahren – mit Ausnahme von 2015 – stabil. Auch für 2016 wird mit einem Wachstum des BIP gerechnet. Der Energiebedarf des Landes nimmt stark zu, im Schnitt um 6,7% pro Jahr. Um dem Bedarf gerecht werden zu können, setzt das südamerikanische Land in seinem Energiemix zunehmend auf regenerative Energien. 2012 wurden 90% des Primärenergieverbrauchs durch Erdöl und lediglich 4% durch erneuerbare Energien gedeckt. Bei der Stromerzeugung entfielen zwar 61,5% auf erneuerbare Energien, allerdings macht (Groß-)Wasserkraft fast den kompletten Anteil (über 97%) aus. Bis 2020 sollen 96% des Stroms aus erneuerbaren Quellen erzeugt werden. Dabei wird nach wie vor Wasserkraft den größten Anteil liefern. Abseits der Großwasserkraftprojekte wird aber auch in den Ausbau anderer EE-Technologien investiert, um aus der Abhängigkeit von fossilen Energieträgern nicht in eine neue Abhängigkeit von der Großwasserkraft zu geraten. Ein Einspeisetarif für erneuerbare Energien, die Befreiung von Einfuhrzöllen und Steuern für die entsprechenden Technologien und günstige Kredite für Anschaffung und Finanzierung von EE-Anlagen machen Investitionen in diesem Sektor attraktiv.

Weiterführende Informationen

Ansprechpartner

energiewaechter GmbH

Maximilian Müller

T +49 (0)30 - 797444-116
Schützenstraße 44
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Germany