Informationsveranstaltungen

Netzintegration und Erneuerbare Energien in China

Informationsveranstaltung

Beginn:21.02.2017
Ort:Frankfurter PresseClub, Ulmenstraße 20, 60325 Frankfurt am Main
Technologie: Bioenergie, Geothermie, Solarenergie, Wasserkraft, Windenergie
Zielmarkt: China
Zielregion: Süd- und Ostasien
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Am 21. Februar 2017 findet in Frankfurt a.M. eine Informationsveranstaltung zum Thema „Netzintegration und erneuerbare Energien in China“ statt. Die Konferenz wird einen breiten thematischen Überblick zum chinesischen Markt im Bereich der Erneuerbaren Energien geben mit dem Schwerpunkt auf Lösungen zur Netzintegration und damit verbundene Chancen für deutsche KMU auf dem chinesischen Markt. Neben energiewirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen sind vor allem aktuelle Förder- und Finanzierungsangebote Gegenstand der Veranstaltung. Das Programm wird durch praktische Hinweise zum Markteintritt komplettiert.

China gehört zu den größten Energieverbrauchern weltweit und hat einen Anteil von rund 22% am globalen Energiebedarf, wobei die Tendenz steigend ist. Ein überdurchschnittliches Wirtschaftswachstum sowie die damit einhergehende Industrialisierung, aber auch ein allgemeines Bevölkerungswachstum sind hierfür die Hauptgründe. Das Land kann seinen Energiebedarf kaum mehr aus eigenen Ressourcen decken. China sieht sich daher gezwungen, rasch seine Energiekapazitäten auszubauen, um sich langfristig unabhängiger von Energieimporten zu machen. Bei dem Ausbau der Kapazitäten sollen die erneuerbaren Energien eine wesentliche Rolle spielen. Schon jetzt zeichnet sich die Entwicklung ab, dass sich die Energieerzeugung weiter diversifizieren wird, obwohl Kohle als Energieträger weiterhin eine wesentliche Rolle einnehmen wird. Im Jahr 2013 betrug der Anteil der EE an der Stromerzeugung rund 21%, wobei Wasserkraft (allerdings inkl. Großwasserkraft) den größten Teil, gefolgt von Windkraft und allen anderen Erneuerbaren-Quellen ausmachte. Ziel ist es, die Erneuerbaren stetig auszubauen. In China existiert hierfür u.a. eine Umlage für alle Stromkonsumenten, um den Netzausbau zur Integration von Erneuerbaren zu finanzieren. Darüber hinaus wird die Einspeisung von Strom aus EE vergütet: für Wind Onshore: 0,47-0,60 RMB/kWh, Offshore: 0,75-0,85 RMB/kWh, für PV: dezentral: 0,42 RMB/kWh; Großanlagen: 0,80-0,98 RMB/kWh und für Biomasse: 0,75 RMB/kWh.

Bereits jetzt ist China mit Abstand der größte Investor in Erneuerbare Energien. Jedoch besteht gleichzeitig ein massiver Bedarf am Netzausbau, um EE überhaupt ans Netz zu bringen. Insbesondere in ländlicheren Regionen, wo gleichzeitig großes EE-Potenzial besteht, scheitert der effiziente Betrieb von EE-Anlagen (bspw. Wind) oftmals am fehlenden Netzanschluss. Technologien einerseits zum Netzausbau, aber andererseits auch zur Netzstabilität sind daher gefragte Lösungen, die zukünftig vermehrt zum Einsatz kommen werden. Letztere sind v.a. Speicherlösungen und smart grid Lösungen, die die volatilen erneuerbaren Energien mit Hinblick auf eine effiziente Netzinfrastruktur und -stabilität unterstützen. Vor diesem Hintergrund entstehen auf dem chinesischen Markt derzeit gute Absatzchancen für Lösungen und Produkte deutscher KMU aus den o.g. Bereichen.

Interessierte Unternehmen haben darüber hinaus im Anschluss an diese Informationsveranstaltung die Möglichkeit an einer Geschäftsreise im 2. Quartal 2017 nach China teilzunehmen.

Ansprechpartner

eclareon GmbH

Lena Keller

T +49 30 8866740-53
F +49 30 8866740-10
Albrechtstr. 22
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